Linguistik

Linguistik für Forschung und Beruf

Die Arbeits-, Berufs- und Forschungswelt ist in Bewegung geraten und hat auch für die Linguistik neue Konstellationen mit sich gebracht, von der Entwicklung der digitalen Medien über neuartige kulturwissenschaftliche Fragestellungen bis hin zu den Veränderungen, die sich im Zuge der weiter fortschreitenden Globalisierung und der Mehrsprachigkeit in Forschung und Lehre abzeichnen. Diesen neuen Konstellationen und den sich daraus ergebenden neuen Fragestellungen und Anforderungen müssen die linguistischen Disziplinen Rechnung tragen. In diesem Zusammenhang muss sich die Linguistik als ein interdisziplinäres Gebiet von Forschung und Praxis, mit praktischen Problemen von Sprache und Kommunikation beschäftigen und so bringt sie einen Mehrwert hervor und liefert konkrete und verwendbare relevante Erkenntnisse.

Willkommen sind Beiträge, die auf diesem Hintergrund Fragestellungen aufwerfen und Methoden vorschlagen, die die Erneuerung der Sprachwissenschaft in Verbindung mit praktischen Fragen für Lehre und Beruf voranbringen. Konkrete Themenbereiche könnten folgende darstellen (Themen sind aber nicht darauf beschränkt):

(a) Was sind die größten Herausforderungen und Vorteile bei der Verwendung neuer linguistischer Ansätze in einem DaF-Kontext?

(b) Was können linguistische Studien, besonders neue-linguistische empirischen Methoden, wie etwa die Korpuslinguistik, zu dem Erwerb von Deutsch als Fremdsprache oder von Deutsch für den Beruf beitragen und wie können sie den Lernerfolg fördern?

(c) Wie können die neuen verfügbaren  Möglichkeiten, die digitalen Hilfsmittel, innovativ genutzt werden? Wie könnte ein sinnvoller Einsatz an praktischen Beispielen aufgezeigt werden? Wo stoßen sie an ihre Grenzen und wie könnte ihre Zukunft aussehen?

In unserer Sektion können sowohl einzelsprachliche Phänomene des Deutschen analysiert als auch kontrastive Untersuchungen angestellt werden. Ausdrücklich begrüßt es die Sektion, wenn sich Beiträge mit einem deutsch-iberischen Sprachvergleich beschäftigen.

Abstracts können als Word-Dokument eingereicht werden und sollen folgende Angaben enthalten:

  • Titel
  • Art des Beitrags: Vortrag, Workshop
  • Namen, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse aller Autor*innen
  • Institution, an der Sie tätig sind oder studieren
  • Zusammenfassung des Beitrags (maximal 400 Wörter), in der in kurzer und konkreter Form Thema, Ziele, Inhalte und Schlussfolgerungen der Arbeit sowie eine kurze Liste der benutzten Bibliographie genannt werden
  • Angabe welche technischen Mittel für die Vorstellung Ihres Beitrags notwendig sind
  • Kurzer Lebenslauf (maximal 10 Zeilen) 

. Bitte senden Sie Ihre Vorschläge bis zum 14. Juni 2019 an fage2019.sektion.linguistik@gmail.com.

Der thematische Rahmen unserer Tagung ist nicht verpflichtend, sondern als Anregung zu verstehen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!