Literatur

Sektion Literatur: Schaffen, malochen und schuften: Arbeitswelten in Film und Literatur

Da Arbeit eine Grundtätigkeit des menschlichen Lebens darstellt, sind die literarischen und filmischen Auseinandersetzungen mit der den menschlichen Alltag strukturierenden und konstituierenden menschlichen Arbeit vielfältig. Arbeitswelten befanden und befinden sich in einem permantenten Wandel. Angesichts der heutigen Umbrüche in Wirtschaft und Gesellschaft ist das Thema nicht nur aktuell sondern auch kontrovers, da es die Menschen mit ständig neuen Herausforderungen, aber auch Ängsten, Wunschvorstellungen und Träumen konfrontiert. Damit verbunden sind auch weltanschauliche Einstellungen, Normen und Werte sowie Gefühle, was ebenso eine kritisch-reflektierende Beschäftigung mit dem weiten Feld „Sprache im Beruf“ interessant macht, da der moderne Fremdsprachenunterricht selbst eine implizite Affinität zur Arbeitswelt aufweist, insofern seine Konzepte nicht zuletzt darauf ausgerichtet sind, Arbeitnehmermobilität im Rahmen von Internationalisierung, Europäisierung und Globalisierung zu fördern mit der paradoxen Konsequenz, dass literarische und ästhetische Medialität – also die Gegenstände dieser Sektion – im heutigen, kompetenzorientierten Fremdsprachenunterricht, sofern er sich am GeR orientiert, einer systematischen Marginalisierung unterliegen. Willkommen sind Beiträge und besonders literaturdidaktische Erfahrungen und Vorschläge zu folgenden Themen:

  • An welches Bild von Arbeit, an welche aktuellen Vorstellungen von Leistung, Karriere und Würde des Arbeitenden wird angeknüpft?
  • Welche interkulturellen oder mehrkulturellen Kompetenzen sind mit Blick auf wachsende Arbeitsmigration und die Globalisierung der Märkte gefragt?
  • Wie werden Identität und Selbstverwirklichung dargestellt?
  • Welche Fremderfahrungen sind auf der Suche nach Arbeit und Integration präsent?

Abstracts können als Word-Dokument eingereicht werden und sollen folgende Angaben enthalten:

  • Titel
  • Art des Beitrags: Vortrag, Workshop
  • Namen, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse aller Autor*innen
  • Institution, an der Sie tätig sind oder studieren
  • Zusammenfassung des Beitrags (maximal 400 Wörter), in der in kurzer und konkreter Form Thema, Ziele, Inhalte und Schlussfolgerungen der Arbeit sowie eine kurze Liste der benutzten Bibliographie genannt werden
  • Angabe welche technischen Mittel für die Vorstellung Ihres Beitrags notwendig sind
  • Kurzer Lebenslauf (maximal 10 Zeilen)

Senden Sie Ihren Vorschlag bis zum 14. Juni 2019 bite an fage2019.sektion.literatur@gmail.com.

Achtung: Vorschläge bis zum 14. Juni 2019 an ileibrandt@unav.es!!!

Der thematische Rahmen unserer Tagung ist nicht verpflichtend, sondern als Anregung zu verstehen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!