Übersetzen und Dolmetschen

Ausgangssprache, Deutsch: die Tür zur (Arbeits)welt?

In der heutigen globalisierten Welt ist die Mobilität von Menschen, sowohl aus beruflichen als auch aus persönlichen Gründen, eine Realität. Der Austausch der Kulturen provoziert die Notwendigkeit, kommunikative Lösungen zu finden und obwohl Englisch die Lingua franca par excellence sein sollte, scheint die Bedeutung des Deutschen, dank der Rolle der deutschsprachigen Ländern in der globalen Krisensituation, zugenommen zu haben. Daraus lässt sich schließen, dass die deutsche Sprache auch für den Beruf des Übersetzers und Dolmetschers an Bedeutung gewonnen hat. Es ist jedoch unerlässlich, die Präsenz und Situation der deutschen Sprache in den verschiedenen Bereichen der Übersetzung und des Dolmetschens sowie die zu bewältigenden Herausforderungen zu beobachten und zu analysieren. Die Arbeitssituation von Übersetzern und Dolmetschern ist ein Thema, welches normalerweise im Studium von Übersetzung und Dolmetschen wenig Beachtung findet und es gibt nicht viele Kongresse, die sich diesem Thema widmen. Daher möchte sich der Bereich Übersetzung und Dolmetschen dieses zehnten FAGE-Kongresses offen mit dem Beruf des Übersetzers und Dolmetschers befassen. Beiträge zu den folgenden Themenbereichen sind willkommen:

  • Übersetzung und Dolmetschen und Einsatz neuer Technologien.
  • Didaktik des Übersetzens und Dolmetschens.
  • Deutschunterricht für Übersetzer und Dolmetscher.
  • Technische und juristische Übersetzungen. Realität, Herausforderungen.
  • Verhandlungsdolmetschen. Realität, Herausforderungen.
  • Übersetzung von touristischen Texten. Realität, Herausforderungen.
  • Übersetzung von audiovisuellen Texten. Realität, Herausforderungen.
  • Literarische Übersetzung. Realität, Herausforderungen.
  • Übersetzung und Terminologie
  • Übersetzung und Lexikographie

Abstracts können als Word-Dokument eingereicht werden und sollen folgende Angaben enthalten:

  • Titel
  • Art des Beitrags: Vortrag, Workshop
  • Namen, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse aller Autor*innen
  • Institution, an der Sie tätig sind oder studieren
  • Zusammenfassung des Beitrags (maximal 400 Wörter), in der in kurzer und konkreter Form Thema, Ziele, Inhalte und Schlussfolgerungen der Arbeit sowie eine kurze Liste der benutzten Bibliographie genannt werden
  • Angabe welche technischen Mittel für die Vorstellung Ihres Beitrags notwendig sind
  • Kurzer Lebenslauf (maximal 10 Zeilen)

Bitte senden Sie Ihre Vorschläge bis zum 14. Juni 2019 an fage2019.sektion.uebersetzung@gmail.com.

Der thematische Rahmen unserer Tagung ist nicht verpflichtend, sondern als Anregung zu verstehen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!